12.5.2021

Covid-19 in Indien - MAS unterstützt Indienprojekt von Schwester Lucy

Während hier in Deutschland die Corona-Zahlen kontinuierlich zurückgehen, breitet sich das Virus in Indien unbarmherzig aus. Tausende von Erkrankten kämpfen jeden Tag ums Überleben. „Deshalb müssen wir jetzt helfen“, sagt der Geschäftsführer der Medical Airport Service GmbH Thomas Barth. Die MAS unterstützt mit einer Spende in Höhe von 2.000 EUR auf Wunsch von Angelika Felsing das Indienprojekt von Schwester Lucy in Maher. Angelika Felsing kennt das Maher-Projekt von Benefizkonzerten für den gemeinnützigen Verein „Indienhilfe Kelkheim“. Seit 2008 ist sie Chormitglied der Kantorei St. Elisabeth in Darmstadt, die seit 25 Jahren den Kontakt zu Schwester Lucy pflegen. „Mir hat diese unerschütterlich lebensfrohe Frau, die sich mit so viel Energie für benachteiligte Frauen und Kinder einsetzt, sehr imponiert“, berichtet die Personalleiterin der MAS. Da ihr Unternehmen für hochqualifizierten Arbeits- und Gesundheitsschutz anlässlich der Jahresabschlussfeier Beschäftigte, die sich in sozialen Projekten engagieren, mit einer Spende unterstütze, habe sie die Geschäftsführung um schnelle Hilfe gebeten. „Ich wollte etwas tun für dieses so schwer von der Corona-Pandemie gezeichnete Land und für die Menschen in Maher. “Schwester Lucy habe sich vor einigen Tagen direkt mit einem Video aus dem Hotspot Indien an alle Freunde und Förderer in Deutschland – und somit auch an ihre Darmstädter Chorleiterin Esther Frankenberger – gewandt. Momentan leben in den Maher-Häusern 920 Kinder, 600 Frauen und 120 Männer. Mit Personal müssen täglich fast 2.000 Menschen ernährt – und hoffentlich bald geimpft – werden. „Die Ansteckungsgefahr dort ist riesengroß“, sorgt sich Angelika Felsing. Jetzt plane die bereits geimpfte 65-jährige Leiterin des Projekts die Organisation von privaten Impfmöglichkeiten. Diese würden jedoch 500 Rupien (5,64 Euro) pro Person kosten und das Geld habe Schwester Lucy nicht. „Wenn Singen nicht das gefährlichste Hobby in der Corona-Pandemie wäre, würde meine Kantorei bestimmt Benefizkonzerte veranstalten“, bedauert die Personalleiterin der MAS. Sie habe die Situation in Indien durch ihre persönlichen Kontakte so betroffen gemacht, dass sie die MAS aufgrund der außergewöhnlichen Situation um Hilfe für Maher gebeten habe. „Es ist eine einmalige Situation“, sagt Thomas Barth und zeigte großes Verständnis für den Wunsch von Angelika Felsing. Für Maher sei jetzt Eile geboten, da könne man nicht bis zur nächsten Jahresabschlussfeier warten.

Wer sich selber ein Bild von dem Projekt machen möchte oder selbst zum Spender werden möchte, findet alle Informationen zum Projekt hier: 

Corona-Impfung

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